Klares Nein zu Almosenpolitik

Ein weiteres Mal werden die Menschen mit ihrem Vertrauen an die Regierung alleine gelassen.

450 Euro Einmalzahlung und keine Erhöhung des Arbeitslosengeldes für Menschen, die aufgrund der Corona-Krise ihren Job verloren haben. Das ist die Antwort der Regierung auf die existenzielle Krise in der sich viele befinden, die bis heute auf eine Unterstützung warteten.
„Ist das der nächste Kniefall der Grünen vor dem Koalitionspartner? Ist das der Dank für das Vertrauen der Menschen die sie mit ihrer Stimme ins Parlament wählten?“, fragt sich FSG Landesgeschäftsführer Sandro Beer, und führt weiter aus: „Wir sagen nein zu Almosenpolitik und fordern nach wie vor die Erhöhung der Nettoersatzrate von derzeit 55 Prozent auf 70 Prozent. Denn es braucht dauerhafte Lösungen. Diese stellt eine Einmalzahlung nicht dar. “

International gesehen liegt Österreich mit 55 Prozent des Nettoeinkommens bei Arbeitslosigkeit, an unterster Stelle. Eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes ist dringend notwendig, denn es schützt vor Armut und sichert die Kaufkraft. „Dieses Geld fließt zum größten Teil über den Konsum in den Wirtschaftskreislauf und wäre damit auch jetzt wichtig um unsere Wirtschaft wieder anzukurbeln“, so Beer.

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