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Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
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Dafür treten wir ein!

Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen der Steiermark setzen sich auf allen Ebenen - von den Betriebsratskörperschaften bis ins Parlament - für einen modernen Sozialstaat ein, der sich seiner Verantwortung dem einzelnen Bürger gegenüber bewusst ist.

Verantwortung vor allem dafür, dass die Wirtschaft für die Menschen da ist und nicht umgekehrt. Deshalb hat der Staat nicht nur das Recht sondern die Pflicht zur Wahrung des Gemeinwohls gegen den so genannten "Markt" zu steuern.

Die FSG ist eine sozialdemokratische Kraft, die sich innerhalb des ÖGB und der SPÖ für die Interessen der Lohn- und Gehaltsabhängigen politisch artikuliert. Sie kämpft für das Ideal einer demokratischen, humanen, solidarischen Gesellschaft, die frei von ökonomischer Ausbeutung, politischer Unterdrückung und kultureller Entfremdung ist.

Den Weg dazu markieren die wichtigsten Meilensteine einer offenen, chancengleichen Gesellschaft, die lauten:

  • Eine Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosigkeit nicht als unvermeidbares Übel hin nimmt, sondern das Ziel der Vollbeschäftigung als oberste Prämisse anerkennt. Das bedeutet mehr Mittel für Forschung und Entwicklung, mehr Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen auf betrieblicher Ebene und einen Stopp des Beschäftigungsabbaus und der Dienststellenreduzierung im öffentlichen Dienst durch Arbeitszeitverkürzung.
  • Ein Gesundheitswesen, das jedem Staatsbürger den Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung sowohl finanziell als auch räumlich ermöglicht. Das heißt eine klare Ablehnung weiterer Selbstbehalte für medizinische Leistungen und keine Reduzierung von Spitals- und Ambulanzstandorten.
  • Soziale Sicherheit für alle durch eine solidarische Steuerpolitik, bei der die Wohlhabenden nicht aus ihrer Verantwortung für die sozial Schwächeren entlassen werden. Betriebliche Investitionen und Arbeit dürfen nicht weniger Rendite abwerfen als Finanzvermögen. Das ist erreichbar durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer auf europäischem Niveau, durch eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer und durch eine Wertschöpfungsabgabe.
  • Eine Bildungspolitik, die chancengleich allen Menschen jene Aus- und Weiterbildung ermöglicht, zu der sie bereit und fähig sind. Das bedeutet einen offenen Bildungszugang ohne Schul- und Studiengebühren, eine solide Facharbeiterausbildung für alle Lehrstellensuchenden durch einen Lastenausgleichsfonds und die zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zur Weiterbildung von Erwachsenen durch ein Bildungsfreistellungsgesetz.

Die Politik der FSG richtet sich nach der Erkenntnis, dass eine Gesellschaft daran gemessen wird, wie es den Schwächsten geht.

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