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Grossbäcker Resch jammert und macht Rekordumsatz

Kalliauer verurteilt Angriff auf Arbeitnehmerrechte

Erneut jubelt ein oberösterreichisches Unternehmen über einen Rekordumsatz: Resch & Frisch zog Bilanz über das Geschäftsjahr 2016 – das erfolgreichste der Firmengeschichte. Trotzdem jammert  Geschäftsführer Josef Resch weiter über die „Wettbewerbsnachteile“ heimischer Unternehmen. Für AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist klar: „So schlecht können die Voraussetzungen für unsere Großunternehmen nicht sein, wie die beachtlichen Umsatzsteigerungen regelmäßig zeigen.“

Resch beklagt „veraltete Arbeitszeitregelungen“, unter denen Großunternehmer wie er leiden würden. Er reagiert so sensibel auf das Thema Arbeitszeit, weil er selbst gegen das Gesetz verstoßen hat und mit dem Arbeitsinspektorat in Konflikt geraten ist. „Herr Resch kann nicht akzeptieren, dass auch er sich an Arbeitszeitvorschriften zu halten hat, wie es für andere Unternehmer selbstverständlich ist“, sagt Kalliauer.

Der Großbäcker fordert eine Arbeitszeitflexibilisierung unter Ausschaltung der Sozialpartner, obwohl er selbst Obmann der Wirtschaftskammer Wels ist! „Offenbar ist er nur darauf aus, einen Freibrief von der Regierung zu erhalten, seine Leute ohne Beschränkungen arbeiten lassen zu können“, stellt der AK-Präsident fest. Bezeichnend: Die AK-Aussendung, die Reschs mehr als widersprüchliches Agieren aufzeigt, wurde von allen Massenmedien totgeschwiegen. Sie gehören ja Unternehmern …

 

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