topimage
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
Logo FSG
Facebook

Austria Tabak

Lehrbeispiel verantwortungsloser Politik gegen die Menschen

Mit der Schließung der letzten Produktionsstätte der Austria Tabak in Hainburg (NÖ) "handelt es sich um den Abschluss eines traurigen Kapitels einer verantwortungslosen Privatisierungspolitik, die sich gegen die Menschen im Lande richtete", kritisieren der Vorsitzende der Produktionsgewerkschaft PRO-GE, Rainer Wimmer, und der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Wolfgang Katzian.

"Die Privatisierung des Unternehmens erfolgte und unter der schwarz-blauen Regierung im Jahr 2001 ohne Not aus rein ideologischen Gründen, ausschließlich um den PR-Gag von Karl Heinz Grasser für ein Nulldefizit zu sichern. Die Zeche dafür zahlen die Beschäftigten und alle Menschen in den betroffenen Regionen, für die Wertschöpfung und Kaufkraft verloren geht", erklären Katzian und Wimmer.

Der Eigentümer Japan Tobacco international (JTI) schrieb in den letzten Jahren regelmäßig Rekordgewinne und konnte den Umsatz stetig ausweiten. "Wir fordern vom Eigentümer die Wahrnehmung der Verantwortung für die Beschäftigten ein. Dieses Beispiel sollte aktuell aber all jenen zu denken geben, die auch jetzt wieder die Budgetprobleme für eine blindwütige Privatisierungspolitik nutzen wollen, welche  letztendlich dem Wirtschafts- und Industriestandort Österreich Schaden zufügt", so Wimmer und Katzian.

Mehr zum Thema:

>> FSG NÖ: "Mahnmal für falsche Strukturpolitik und verfehlte Privatisierung"

>> Wilhelm Haberzettl (vida): "ÖVP hat falsches Verständnis von Mut

Artikel weiterempfehlen

Teilen |